Wärmebehandlung

Wärmebehandlung

Für die durchgeführte Wärmebehandlung stellen wir ihnen die erforderlichen Protokolle, Diagramme und einen Bericht der Güteprüfung aus.

toplotna obdelavaUnter Wärmebehandlung versteht man alle Verfahren, bei denen der Werkstoff  auf eine bestimmte Temperatur erwärmt und dann (nach einer gewissen Zeit) wieder abgekühlt wird. Die Phase der Erwärmung nennt man Austenisation, die Abkühlungsphase Transformation von Austenit in die Strukturen wie Martensit, Bainit, Perlit. Diese entstehen durch unterschiedliche Geschwindigkeiten  beim Abkühlen.

Unter Wärmebehandlung verstehen wir das Aufheizen von Stahl auf Austenisationtemperatur und die Abkühlung durch eine angemessene Geschwindigkeit. Die Kohlenstoffstähle und anspruchslose Werkstücke kann man direkt in den Ofen legen, wobei der Ofen auf eine geeignete Temperatur aufgeheizt wird, während die legierten Stähle stufenweise erwärmt werden, um Deformationen und Brüche von Werkstücken zu vermeiden.

Beim Glühen auf Austenisationstemperatur wird ein homogener Austenit erlangt. Wenn man bei zu hoher Temperatur oder zu lange glüht, entstehen große Austenit-Körner, die sich nachteilig auf die mechanischen Eigenschaften auswirken.

Dem Glühverfahren folgt das Abkühlen/Abschrecken, das schnell genug erfolgen muss, damit sich der Austenit durch diffusionslose Umwandlung in Martensit verwandelt. Dabei bleiben Kohlenstoff und andere Legierungselemente zwangsweise in Lösung. Das härtet den Stahl sehr. Die erforderliche Abkühlgeschwindigkeit ist von der Art des Stahls abhängig. Die Kohlenstoffstähle werden in Wasser oder Öl gehärtet, während die hochlegierten Stähle bereits beim Abkühlen an der Luft gehärtet werden. Dem vorausgegangenen Härten folgt das Anlassen, um die erforderlichen Eigenschaften zu erzielen.